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Zach Person: Er trägt Hendrix’ Vermächtnis weiter

VERÖFFENTLICHT: 12. MAI 2026

LESEZEIT: 5 MIN

Zach Person stellt seine Gitarre auf

Es gibt seltene Momente in der Musik, in denen sich alles auf einen Schlag verändert. Das Aufeinandertreffen von Jimi Hendrix und Jim Marshall war einer davon. Ein Gitarrist, der neu definiert hat, was ein Instrument überhaupt ausdrücken kann, und ein Pionier, der ihm eine Stimme gegeben hat, kraftvoll genug, um Kultur zu prägen. Als diese beiden Kräfte aufeinandertrafen, entwickelte sich moderne Musik nicht einfach nur weiter. Sie machte einen gewaltigen Sprung nach vorn.

Diese Energie ist nie abgeebbt. Sie fließt in all jenen Musikern, die verstanden haben: Dieses Erbe ist nichts, das man aus der Distanz bewundert. Es ist etwas, in das man selbst hineintritt. Zach Person steht genau an diesem Punkt. Seine Verbindung zu Hendrix ist alles andere als Zufall. Als Teil der „Experience Hendrix Tour“ und durch seine enge Verbundenheit mit der Hendrix-Familie bewegt sich Zach im innersten Kreis dieses Vermächtnisses. Das ist mehr als bloßer Einfluss. Es ist Nähe. Vertrauen. Gelebte Erfahrung. Dazu kommt seine fortlaufende Beziehung zu Marshall– und genau hier laufen die Fäden zusammen. Dort, wo diese Geschichte ihren Anfang genommen hat.

Wie man im Video sieht, steht Zach Person in der Washington Hall in Seattle, und man spürt sofort: Diese Verbindung ist echt. Hier begann die Reise von Jimi Hendrix, in einer Stadt, die die Musik über Generationen hinweg geprägt hat – von seiner Ära bis zu Bands wie Nirvana und Pearl Jam. Das hier ist keine abstrakte Geschichte, sondern eine, die tief in der Kultur dieses Ortes verwurzelt ist.

Im Inneren der Washington Hall, einer der ersten Bühnen von Jimi Hendrix, hat man das Gefühl, dass die Geschichte nie ganz vergangen ist. Zach spricht davon, dass Räume Energie bewahren – und genau hier fällt es schwer, dem zu widersprechen. Man sieht sie förmlich vor sich, diese ersten Momente. Die Unsicherheit. Die ersten Funken von etwas, das alles verändern sollte. Wie bei so vielen Musikern war „Purple Haze“ seine erste Begegnung mit Hendrix. Er hat es nicht sofort verstanden, aber er hat es direkt gespürt. Genau diese instinktive Reaktion macht die Wirkung von Hendrix aus. Sie braucht keine Erklärung. Sie geht direkt ins Gespür. Genau dorthin, wo die wichtigsten musikalischen Entscheidungen entstehen.

Eine Person, die auf einem Stuhl Gitarre spielt
Eine Person benutzt das Jimi Hendrix-Paddel

„Man kann kein moderner Gitarrist sein, ohne in irgendeiner Weise von Jimi Hendrix beeinflusst zu sein.“

– Zach Person

Was Jimi Hendrix wirklich ausmachte, war nicht alleine seine Innovation, sondern die Integration. Sound, Technik, Performance und Technologie waren bei ihm niemals getrennt. Alles griff ineinander. Sein Einsatz von Marshall Verstärkern, kombiniert mit Fuzz, Wah und Modulation, erschuf ein System, das unmittelbar auf jede Berührung reagierte. Die Lautstärke zurückdrehen für einen cleanen Ton. Aufdrehen, bis er in Sättigung kippt. Alles wurde in Echtzeit geformt. Es war ausdrucksstark, unberechenbar und gleichzeitig absolut präzise. Genau diese Balance findet man auch in Zachs Spiel wieder. Da ist eine spürbare Körperlichkeit. Eine perkussive Kante, die es ihm erlaubt, nahtlos und ohne Kompromisse zwischen Rhythmus und Lead zu wechseln. Dabei geht es ihm nicht darum, einen Sound zu reproduzieren. Es geht darum, eine bestimmte Denkweise weiterzuführen: Eine, in der die Gitarre nicht in eine einzige Rolle gezwängt wird. Marshall bleibt das Herzstück dieser Erfahrung. Als Zach das erste Mal über ein Full-Stack spielte, war es nicht nur die Lautstärke, die ihn traf, sondern die schiere Größe des Sounds. Dieses Gefühl, dass der Klang den gesamten Raum ausfüllt, ohne dabei an Klarheit oder Ausdruck zu verlieren. Es ist genau diese Qualität, die Hendrix’ Performances so monumental und zugleich unmittelbar wirken ließ.

Zach Person geht mit einem Verstärker die Treppe hoch

Der Acton III und das Marshall 1959 JMH Half Stack schöpfen direkt aus diesem Fundament. Sie folgen der Philosophie, dass großartiger Klang nicht statisch ist. Er reagiert, verändert und entfaltet sich unter den Händen der Musiker. Genau dieses Prinzip machte die ursprüngliche Verbindung zwischen Hendrix und Marshall so kraftvoll. Und genau das prägt sie bis heute. Jimi Hendrix hat die Musik verändert – mit nichts weiter als einer Gitarre, einem Fuzz-Pedal und einem Marshall Verstärker. Diese Formel hat bis heute nichts von ihrer Wucht verloren. Sie ist keine Nostalgie, sondern der Maßstab. Auch deshalb wurde Zach Person als Talent für den Marshall Acton III und das Marshall 1959 JMH Half Stack ausgewählt. Sein Spiel zeigt ein instinktives Verständnis genau dieser Philosophie. Das speist sich nicht allein aus Einfluss, sondern aus gelebter Erfahrung, seiner engen Verbindung zum Hendrix-Vermächtnis und seiner Arbeit als Marshall Endorser. Für ihn ist die Vergangenheit nichts Abgeschlossenes. Sondern etwas, das in Bewegung bleibt. Das weitergetrieben werden will.

Entdecke den Acton III und das 1959 JMH Half Stack und erlebe selbst den Sound, der auch heute noch Generationen von Gitarristen prägt.

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